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Wie Bitcoin über die Blockchain funktioniert
Grundlagen der Blockchain
- Die Blockchain ist ein digitales, dezentrales Kassenbuch (Ledger).
- Alle Transaktionen werden dort chronologisch in Blöcken gespeichert.
- Jeder neue Block enthält eine Referenz auf den vorherigen Block, wodurch eine lange, unveränderliche Kette entsteht.
Dezentralität
- Das Bitcoin-Netzwerk besteht aus vielen tausend Rechnern (sogenannten „Nodes“) rund um den Globus.
- Diese Nodes besitzen jeweils eine vollständige Kopie der gesamten Blockchain.
- Es gibt keine zentrale Instanz oder Behörde, die das Netzwerk steuert. Entscheidungen und Updates werden über einen Konsensmechanismus getroffen, an dem sich alle beteiligten Nodes orientieren.
Konsensmechanismus: Proof of Work
- Damit ein neuer Block der Blockchain hinzugefügt werden kann, müssen sogenannte Miner einen mathematischen Rätsel-Prozess lösen.
- Dieser Prozess wird als Proof of Work bezeichnet und erfordert Rechenleistung sowie elektrische Energie.
- Ist der richtige Lösungswert gefunden, darf der Miner den neuen Block an die Kette anhängen und erhält dafür eine Belohnung in Bitcoin.
- Da die Lösung nicht erraten, sondern errechnet werden muss, ist es extrem aufwendig, die Blockchain nachträglich zu manipulieren.
Unveränderlichkeit (Immutability)
- Jeder Block verweist mittels einer kryptografischen Prüfsumme (Hash) auf den vorherigen Block.
- Wenn jemand versuchen würde, eine alte Transaktion zu ändern, müsste auch der Hash dieses Blocks und aller nachfolgenden Blöcke neu berechnet werden.
- Aufgrund der großen Rechnerzahl im Netzwerk und der benötigten Rechenleistung ist dies praktisch unmöglich.
- Das macht die Blockchain extrem widerstandsfähig gegen Manipulationen.
Kryptografische Sicherheit
- Transaktionen sind mit privaten und öffentlichen Schlüsseln gesichert.
- Nutzer besitzen einen privaten Schlüssel (wie ein geheimes Passwort), mit dem sie ihre Bitcoin-Transaktionen signieren.
- Nur mit dem richtigen privaten Schlüssel lassen sich Bitcoin bewegen, ein Kopieren der Wallet ist damit zwecklos, sofern der Schlüssel geheim bleibt.
- Die Blockchain selbst wird durch komplexe kryptografische Verfahren geschützt, die sicherstellen, dass nur gültige, von der Gemeinschaft bestätigte Transaktionen eingefügt werden.
Warum macht das Bitcoin sicher?
- Dezentralität: Da kein einzelner Server ausschlaggebend ist, kann das Netzwerk nicht durch den Ausfall oder die Übernahme eines Einzelnen lahmgelegt oder manipuliert werden.
- Kryptografie: Nur wer den richtigen privaten Schlüssel besitzt, kann über die zugehörigen Bitcoin verfügen.
- Transparenz: Alle Transaktionen sind öffentlich einsehbar, was Betrug oder Fälschungen extrem erschwert.
- Hohe Kosten für Angriffe: Das Ändern oder Manipulieren von Blöcken würde enorme Rechen- und Energiekosten verursachen. Die finanzielle Hürde ist so hoch, dass es sich für potenzielle Angreifer schlicht nicht lohnt.