Ein Nuklearunfall bezeichnet die unkontrollierte Freisetzung radioaktiver Stoffe aus Kernkraftwerken, Zwischenlagern oder bei Transporten radioaktiven Materials, die zu einer akuten Gefährdung der Bevölkerung, der Umwelt und der Infrastruktur führen kann.
Mögliche Risiken bei einem Nuklearunfall:
Mindestens 2 der folgenden Punkte müssen erfüllt sein, um eine Flucht zu erwägen:
Die Bewertung richtet sich nach der Lageeinschätzung anhand der Checkliste:
| Stufe | Beschreibung | Maßnahme |
|---|---|---|
| 0 | Begrenzter Nuklearunfall, keine unmittelbare Gefahr, Strahlung kontrolliert und niedrig. | Zuhause verbleiben, Schutzmaßnahmen intensivieren. |
| 1 | Erhöhte Strahlenbelastung, lokale Evakuierungsempfehlungen, mögliche Langzeitrisiken. | Flucht in sichere, nicht betroffene Regionen innerhalb Deutschlands (z.B. Wendland/Gorleben sofern nicht betroffen) |
| 2 | Erhebliche radioaktive Freisetzung mit großflächigen Evakuierungen und langfristigen Gesundheitsrisiken. | Flucht in ein anderes EU-Land außerhalb der Kontaminationszone |
| 3 | Katastrophale Freisetzung mit nationaler Tragweite, umfassende Evakuierung, Zusammenbruch der öffentlichen Ordnung. | Flucht außerhalb der EU |